05.04.2020
In Gedanken im Galaterbrief verfangen, stieß ich auf jenes Gedicht von Johann Kasper Lavater.
Laura Kadur

Jedes Menschen Last

Jedes Menschen Last
und jedes Kraft ist gewogen,
nie zuviel legt auf einen der Herzen kennende Prüfer;
ist am grössten die Not,
so ist Gott am nächsten der Demut,
heisse Stunden der Angst gebären Jahre der Freude.

Johann Kasper Lavater, 1741-1801, Schweizer evangelischer Theologe, Religionsphilosoph und Schriftsteller

Lesung für den Sonntag Palmarum (05.04.2020)

Pfarrerin Laura Kadur liest die liturgischen Texte für den Sonntag Palmarum

Begrüßung von Laura Kadur
Epistel: Philipper 2,5-11
Lesung Altes Testament: Jesaja 50,4-9
Evangelium des Sonntags: Joh 12,12-19
Predigttext: Markus 14,3-9
Andacht vom 5. April 2020 von Pfarrerin Monika Crohn

Wendepunkt
Thaddäus Ochs, Pfarrer im Ruhestand, über einen Freitag, den 13., nach dem alles anders war.

Beitrag 17 von Thaddäus Ochs (5. April 2020)

Andacht vom 4. April 2020 von Pfarrer Wolfram Behmenburg

Was wir jetzt lernen können
Anna Dötsch, Ex-Mitarbeiterin der „Jung bis Alt“-Gottesdienste, aus ihrem europäischen Freiwilligendienst in der Bretagne, Frankreich

Beitrag 16 von Anna Dötsch (4. April 2020)

03.04.2020
Ein kurzes und erheiterndes Gebet für den Alltag.
Gitta Schölermann

Ein kleines Gebet

Lieber Gott,
bis jetzt geht es mir gut. 
Ich habe noch nicht tratscht, 
die Beherrschung verloren, 
war noch nicht muffelig, 
gehässig, egoistisch oder zügellos.
Ich habe noch nicht gejammert, geklagt, 
geflucht oder Schokolade gegessen. 
Die Kreditkarte habe ich auch noch nicht belastet. 
Aber in etwa einer Minute werde ich aus dem Bett klettern 
und dann brauche ich wirklich deine Hilfe….

Verfasser unbekannt

Was der Seele Nahrung gibt
Nina Maas, junge Mutter und Mitarbeiterin im Gottesdienst-Team „Jung bis Alt“

Beitrag 15 von Nina Maas (3. April 2020)

Andacht vom 3. April 2020 von Pfarrer Wolfram Behmenburg

Unsere kleine Zoom-Konferenz war im Nachhinein doch ein Lichtblick innerhalb der letzten sehr ruhigen Wochen.

Vor der „Corona-Zeit“ war der Mittwochnachmittag immer reserviert für das Café i, und erst jetzt fällt mir auf, dass er eine feste Größe in meinem Alltag geworden war und diese Kontakte auch für mich persönlich eine Bereicherung waren. Innerhalb des Teams ist es ja nun nicht schwer, Kontakt zu halten, aber mich bewegt die Frage, wie unsere Gäste mit diesem STILLSTAND zurechtkommen und ob sie wiederkommen werden?

Bisher hatte ich auch unter der Woche immer Kontakte mit einzelnen Personen oder Familien, habe sie begleitet zu Anwälten, Behörden etc., habe Briefe für sie beantwortet oder Tipps zur Bewerbung gegeben, Möbel und Hausrat organisiert – aber jetzt ist Funkstille.

Ob ich einfach die letzten What‘s-App-Kontakte wieder auffrischen soll? Keine große Konversation machen, sondern einfach kurze Fragen stellen und sehen, was sich tut? 😉