Informationen aus dem Presbyterium im Februar/ Corona Virus und Gottesdienst

In seiner Sitzung am 27. Februar 2020 hat das Presbyterium u. a. folgende Themen beraten:
1. Abschied vom ersten Presbyterium
2. Corona Virus und Gottesdienst

1. Abschied vom ersten Presbyterium
Das im Frühjahr 2016 gewählte erste Presbyterium unserer neuen Gemeinde Weiden/Lövenich hatte am 27. Februar 2020 seine letzte ordentliche Sitzung.

Ein Schwerpunkt des Abends war eine Bibelarbeit zu einem Vers aus 2. Timotheus 1, 7: „Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.“ Unter der Perspektive dieses Bibelwort haben die ausscheidenden Mitglieder des Presbyteriums und die, die weitermachen, ihre Erfahrungen auf dem gemeinsamen Weg der letzten vier Jahre miteinander geteilt und als Leitungsteam voneinander Abschied genommen. Die offizielle Verabschiedung der ausscheidenden Mitglieder erfolgt dann im Gottesdienst am 22. März zusammen mit der Einführung des neuen Presbyteriums.

2. Corona Virus und Gottesdienst

Die rasante weltweite Ausbreitung des Corona Virus beschäftigt auch viele Menschen in unserer Gemeinde. Das Presbyterium hat sich daher in einer aktuellen Ergänzung der Tagesordnung mit der Frage befasst, welche Konsequenzen sich daraus für den Gottesdienst und insbesondere für die Feier des Abendmahls ergeben.

Dazu lagen zum einen aktuelle Anregungen unserer Landeskirche vor. Zum anderen hat unser Presbyter Dr. Jan Leidel, ehemals Leiter des Kölner Gesundheitsamts und langjährig auch Vorsitzender der Ständigen Impfkommission der Bundesrepublik Deutschland, seine Sicht der Dinge dargelegt.

Davon ausgehend hat das Presbyterium sich für die Gottesdienste der nächsten Wochen auf folgende Regelung verständigt:

  1. In jedem Gottesdienst mit Abendmahl soll in Zukunft das Thema Ansteckungsgefahr mit dem Corona Virus und der Umgang damit konkret zu Beginn angesprochen werden. Die Gottesdienstgemeinde soll wissen, dass das Presbyterium an dem Thema dran ist.
  2. Für die konkrete Form der Feier des Abendmahls werden bis auf weiteres folgende Veränderungen vorgenommen:
  • Das Abendmahl wird ab jetzt immer mit Einzelkelchen und Traubensaft ausgeteilt.
  • Der Händekreis in der Runde am Ende des Abendmahls entfällt. Wir sprechen uns auch weiterhin an dieser Stelle den Frieden zu, allerdings jetzt in Form einer Verneigung zueinander.

Wer in diesen Zeiten auf die Teilnahme am Abendmahl ganz verzichten möchte, wird das für sich entscheiden. Für die, die auch weiterhin die Abendmahlsgemeinschaft suchen, sollen diese Modifikationen einen der Situation angemessenen Umgang ermöglichen.

  1. Die Begrüßung und Verabschiedung mit Händedruck am Eingang durch die, den Gottesdienst leiten, entfällt vorläufig ebenfalls.