Informationen aus dem Presbyterium im Mai 2020

In seiner Sitzung am 15. Mai 2020 hat das Presbyterium u. a. folgende Themen beraten:
1. Präsenz-Gottesdienste starten wieder ab 21. Mai (Himmelfahrt)
2. Perspektiven weiterer Bereiche der Gemeindearbeit
3. Dramatischer Einbruch der Kirchensteuer

1. Präsenz-Gottesdienste starten wieder ab 21. Mai (Himmelfahrt)
Das Presbyterium hat auf der Grundlage des Eckpunktepapiers der Evangelischen Kirche in Deutschland ein Corona-Schutzkonzept für die Gottesdienste in unserer Weidener Kirche beschlossen (siehe Homepage). Auf dieser Grundlage sollen vorsichtig ab dem 21.05.2020 erste Erfahrungen mit der neuen Situation gemacht werden. Die Regelungen sollen anschließend fortlaufend weiter beobachtet und gegebenenfalls angepasst werden.
Der Abschiedsgottesdienst von Pfarrer Behmenburg soll am 07.06.2020 um 10:00 Uhr als kleiner Präsenzgottesdienst mit ca. 30 geladenen Teilnehmern gefeiert werden, gleichzeitig aber auch per Livestream im Internet verfolgt werden können. Der Link für die Liveübertragung ist am Morgen des 07.06.2020 ab ca. 09:30 Uhr auf der Homepage der Gemeinde zu finden.

2. Perspektiven weiterer Bereiche der Gemeindearbeit
Konfirmandenunterricht: Die für Mai vorgesehenen Konfirmationen sind auf September verschoben. Für den neuen Jahrgang, der im Mai hätte starten sollen, ist geplant, dass er im Oktober 2020 startet und die Konfirmationen dann im Oktober 2021 stattfinden.
Gemeindefest: Da größere Veranstaltung bis 31.08.2020 untersagt sind, muss das Gemeindefest in diesem Jahr ausfallen.
Gruppen, Kreise und Chöre: Zurzeit gibt es für die Gruppen und Kreise die sich regelmäßig im Gemeindehaus treffen, noch keine Perspektive für einen Wiederbeginn. Gleiches gilt für die Chöre. Das Presbyterium berät weiter, wann und wie es für die unterschiedlichen Gruppen in unserer Gemeinde weitergehen kann.

3. Dramatischer Einbruch der Kirchensteuer
Aufgrund der durch Corona bedingten Wirtschaftskrise werden die Kirchensteuereinnahmen in erheblichem Maße sinken. Erwartet wird ein 10-15-prozentiger Rückgang. Das erfordert auch von unserer Gemeinde für die nächsten Jahre eine sehr sparsame Haushaltsbewirtschaftung, etwa im Blick auf die Wiederbesetzung vakanter Stellen oder die Zurückstellung von Neuanschaffung. Die staatliche Regelung zu Kurzarbeit wird seitens der Gemeinde bereits genutzt, um Personalausgaben zu reduzieren.